Posts mit dem Label concerts werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label concerts werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag

in Concert ...

... KISS

Berlin, Waldbühne

12. Juni 2013





40 Jahre Hardrock
40 Jahre Masken (mit einer unwesentlichen Zeit der Unterbrechung ;))
40 Jahre "You wanted the best? You got the best!"

Das einzige Deutschland-Konzert während ihrer "Monster"-Tour geben die vier Herren in der Waldbühne Berlin. Da ich sie bereits mehrfach von ganz vorn erlebt habe, bleibe ich dieses Mal gemütlich weiter hinten bei den Sitzreihen.
Etwa 17 000 sind gekommen, es ist nicht ausverkauft, die Stimmung aber dennoch bombastisch in der "Rock City", wie Sänger Paul Stanley - der mit dem Stern - die Hauptstadt (wie natürlich jeden anderen Auftrittsort auch) tauft.


"Psycho Circus" - "Shout It Out Loud" - "War Machine" (bei dem Gene "the tongue" Simmons Feuer spukt) gehören zur ersten halben Stunde. 



 So legendär wie der Eröffnungssatz bei jedem Konzert, das Hochfahren von Drummer Eric "The Catman" Singer samt Schlagzeug auf der Bühne, wie die ständig heraushängende Zunge von "Dämon" Simmons und das Oberkörper-zur-Schau-stellen von Paul Stanley ist das (Fake-) Blutspucken von Gene Simmons. Die rot getränkte Zunge wird - wie ja sonst auch - bei "God Of Thunder" wieder ordentlich ausgestreckt.


Auch das hammergute Solo von Gitarrist Tommy Thayer ist dabei und begeistert alle. Endlich ist er von den Fans als "Spaceman" so richtig akzeptiert - und er genießt's.
"Lick It Up" und "Love Gun" (siehe Beispielvideo von Rock am Ring) folgen.



Wie üblich: Zu "Rock And Roll All Nite" gibt's den Schnipselregen, der die Arena so eindeckt, als hätte es plötzlich im Juni geschneit. Dann ist Schluss - zumindest mit dem Hauptteil. Denn der legendäre Song, den alle hören wollen, ist ja auch noch nicht gewesen.


KISS stürmen zurück auf die Bühne. Bei der Zugabe dürfen alle Stehplätzler gleich beide Frontmänner - Simmons und Stanley - auf ihren Anhöhen über sich sehen.
Es gibt "Detroit Rock City".


Und endlich - worauf harter Metalfan genau wie Mainstreamer immer warten - folgt "I Was Made For Lovin' You":


 _ 

Und nach "Black Diamond" ist echt Schluss. Aber sie werden wiederkommen - garantiert. Sie können nämlich nicht anders. 





in Concert ...

... DEPECHE MODE

Leipzig, Red Bull Arena

11. Juni 2013

So, wie versprochen, nun ein kleiner Rückblick auf d a s Konzert schlechthin.

Kurz vor Beginn der Wahnsinns-Show merkt man den Fans an: Sie sind heiß, wollen ihre Idole endlich wieder mal live sehen.

Erste Überraschung des Abends: Die Band ist zu früh. Eigentlich sollen sie zwischen 21 und 21.30 Uhr erstmals auf die Bühne, aber sie sind schon um 20.53 Uhr da. Scheinbar können sie es auch nicht mehr erwarten.
Die Masse (rund 45 000 Fans - ausverkauft) wird von Frontman Dave Gahan und Co. mit "Welcome To My World" von der aktuellen Scheibe DELTA MACHINE begrüßt.


Das schaffen nur Depeche Mode

Während sonst bei vielen Konzerten in Deutschland die Fans gemächlich ins Rocken kommen und Künstler meist länger brauchen, um die Leute zum Mitmachen zu animieren, schaffen es Depeche Mode spielen und sofort. Gefühlte 90 000 Arme schwingen in der Leipziger Arena hin und her, nachdem Dave es vorgemacht hat. Sie schwingen und schwingen und schwingen ... auch noch über zwei Stunden und 23 Songs später - und er braucht wirklich kaum zu animieren. Vielleicht überträgt sich einfach seine gute Laune auf die Fans ...

Die Setlist ist super ausgewählt. Sie spielen was vom neuen Album - das die Band nach eigener Aussage natürlich total liebe - haben ein paar Klassiker und natürlich Megahits dabei. 


Schon zum Anfang spielen sie - nach "Angel" (DELTA MACHINE) und "Walking In My Shoes" (SONGS OF FAITH AND DEVOTION) - den Superhit "Precious". 


Mit "Heaven" und "Should Be Higher" gibt es weitere Neulinge. Gitarrist Martin Gore gibt Megahit "Only When I Loose Myself" zum Besten und - erstmals während der Tour und somit total einzigartig für die Leipziger - "Judas". 
Die Stimmung ist bombastisch, das Wetter auch. Der Blick gen Himmel: fantastisch!

Nach "Enjoy The Silence" (singt mehr das Publikum als Dave) und "Personal Jesus" geben Dave Gahan, Martin Gore und Andrew Fletcher ein musikalisches Zeichen: "Goodbye" (DELTA MACHINE) beendet den offiziellen Teil gegen 22.30 Uhr.


Aber klar ist, es gibt eine Zugabe.
Die fällt üppig aus: "Halo" - "Home" - I Feel You" - "Just Can't Get Enough" (we neither!!!) und "Never Let Me Down Again" (VERSPROCHEN, Dave!)

Um kurz nach 23 Uhr ist wirklich Schluss :( 
Dann ziehen sie weiter, um in ausverkauften Stadien zu spielen (Deutschland komplett ausverkauft - Zusatztermine für Ende dieses und Anfang nächsten Jahres, aber auch nur noch mit Restkarten, also schnell sein!!!)
                            
 Dave sagt "Thank you, Leipzig", Leipzig skandiert "Danke, Depeche Mode".



Donnerstag

Music: Concert Wir sind Helden

Music

Wir sind Helden

Das Konzert ist zwar schon etwas her (März 2011), aber die Helden pausieren ja eh gerade und daher ist es ja irgendwie immer noch der aktuellste Auftritt. Und es war soooo toll.
Also, ein kleiner, weiterer Beitrag in der Kategorie Music in Form eines Konzerts. 



Judith hat anfangs mit ihrer Ukulele drei Songs angestimmt. Die vier haben gerockt, balladet, gealbert und angesteckt mit guter Laune. 1000 Leute. Songs von "Bring mich nach Hause" (vom immer noch aktuellen Album gleichen Namens), "Aurelie" bis hin zu - natürlich - "Denkmal".


Montag

Music: Concert Olivia Newton-John...

... am 13. März 2013 in der Royal Albert Hall.




Zwei Stunden hat Olivia Newton-John mit ihrer Band und den Background-Sängern eine super Show geboten. "Grease" wurde wieder zum Leben erweckt, es wurde besinnlich, als die Australierin Songs sang, die durch ihre Krebserkrankung entstanden sind und sportlich war's spätestens mit der Aufforderung "Let's get physical" (siehe Video).

Sehr schöner Event in wundervoller Umgebung und Olivia ist mit knapp 65 immer noch alle Scheine wert.